Legierungen und
Reinmetalle |
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Typ |
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Farbe |
Verarbeitungs- |
Einsatzgebiete |
| Hochgold- haltige Legierungen |
gelb, hellgelb, bei hohem Platingehalt silbern |
Guss |
Kronen, Brücken, Inlays, Teleskope, Prothesengerüste |
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| Über 70 % Goldanteil. Sie gelten als biokompatibel (gewebefreundlich). Die
übrigen Legierungsbestandteile stammen zum grössten Teil aus der Gruppe der
Platinmetalle. Mit diesen Legierungen haben Zahnärzte jahrzehntelange, gute
Erfahrungen. Sie werden deshalb in den meisten Fällen eingesetzt. Besonders
verträglich sind kupfer- und/oder palladiumfreie Legierungen, sogenannte
Biolegierungen. Je nach Anwendung und Anforderung kommen verschiedene
Legierungen aus dieser Gruppe zum Einsatz. |
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Gold- |
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hellgelb, silbern |
Guss |
Kronen, Brücken, Inlays, Teleskope, Prothesengerüste |
Mit ca. 50 % Goldanteil. Weniger Goldanteil bedeutet in der
Regel mehr Palladiumanteil. Früher waren diese Legierung deshalb preiswerter als
hochgoldhaltige Legierungen, sie wurden auch als Sparlegierungen bezeichnet.
Ihre Biokompatibilität ist umstritten. Heute ist der Palladiumpreis sehr hoch,
diese Legierungen spielen bei der Zahnersatzversorgung im Moment keine Rolle
mehr. Je nach Anwendung und Anforderung kommen verschiedene Legierungen aus
dieser Gruppe zum Einsatz |
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Palladium- |
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silbern |
Guss |
Kronen, Brücken, Inlays, Teleskope, Prothesengerüste |
Palladiumanteil ca. 50%. Sie waren aufgrund Ihres Preises in
den 80ern
Kassenregelversorgung. Preislich sind Sie heute aufgrund des hohen
Palladiumpreises uninteressant und Ihre Verträglichkeit (insbesondere die von
Palladium-Silber-Legierungen) ist umstritten. Je nach Anwendung und
Anforderung kommen verschiedene Legierungen aus dieser Gruppe zum
Einsatz |
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Kobalt-Chrom Legierungen |
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silbern |
Guss, CAD/CAM |
Prothesengerüste, Kronen, Brücken, Teleskope, |
Kobaltanteil über 50%. Regelleistung der KrankenkassenFür
diese Legierungen gibt es jahrzehntelange Erfahrungen. Sie sind stabil und in
der Regel verträglich. |
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Rein-Titan |
. |
silbergrau |
bedingt Guss, besser CAD/CAM |
Kronen, Brücken, Inlays, Teleskope, Implantate Prothesengerüste |
Über
99 % Titananteil. Im Moment der Werkstoff für Implantate und bei den meisten
Unverträglichkeiten. Schwer zu verarbeiten |
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Galvano- |
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satttgelb |
Galvano- |
Einzel-Kronen, Inlays, |
99,9 % Goldanteil: Unumstrittene Verträglichkeit. Keramikverblendete
Rekonstruktion aus diesem Material erfordern zum Teil eine sichtbaren Goldrand.
Hervorragende Eignung für Sekundärteleskope. |
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Welches Material vertrage ich? |
Generell kann man sagen, dass Unverträglichkeiten von Dentallegierungen und
insbesondere Dentalmetallen sehr selten sind. Dennoch können Sie vorkommen.
Aufschluss darüber geben Verträglichkeitstests, fragen Sie Ihren Zahnarzt
danach. Wir liefern dazu gerne Materialproben. |
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Was kann Probleme machen? |
Kombinationen verschiedener Legierungen im Mund können zu Problemen führen. Der Speichel wird zum Elektrolyt, galvanische Effekte können auftreten (wie bei einer Batterie), Metallgeschmack kann auftreten, Metallionen können in Lösung gehen und somit in den Stoffwechsel gelangen. Besonders problematisch kann die Kombination mit Amalgam sein. Möglich sind Versorgungen aus nur einer oder sehr wenigen Legierungen, Reintitanversorgungen verhalten sich in der Regel neutral, Vollkeramikversorgungen ergeben sicher keine Wechselwirkungen mit anderern Materilien, fragen Sie Ihren Zahnarzt. |
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Unser |
Wir verwenden ausschliesslich CE-gekenzeichnet und - geprüfte Werkstoffe, verzichten wo immer möglich auf Lote durch den Einsatz moderner Fügeverfahren, wie Laser-Schweissen und Klebetechnik. Die von uns verwendendeten Legierungen sind nickel-, cadmium- und berylliumfrei. |
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